Die Bahamas – allein das Wort klingt schon nach Sonne, Freiheit und türkisfarbenem Wasser. Schon lange stehen sie auf meiner persönlichen Bucketliste, und im November 2025 war es endlich so weit: Ich habe sie bereist!
Ein Inselparadies wie aus dem Bilderbuch, das sich nicht mit einem einzigen Ort beschreiben lässt. Die Bahamas bestehen aus über 700 Inseln und 2400 Cays, verstreut im karibischen Meer wie Schatzperlen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.
Weil sie mehr sind als nur Traumstrände.
Sie sind ein Lebensgefühl.
Ein Ort, an dem sich der Alltag von der ersten Sekunde an in Luft auflöst. Wo du barfuß durch weichen Sand läufst, mit Delfinen schwimmst, Conch frittiert am Straßenrand isst und in der Sonne liegst, als gäbe es nichts Wichtigeres auf der Welt – und vielleicht stimmt das sogar.
Die farbenfrohe Kolonialarchitektur in Nassau, der Hauptstadt der Bahamas
Einen Abstecher zur legendären Pig Beach – ja, genau die mit den schwimmenden Schweinen 🐷
Sonnenuntergänge in Pastellrosa, mit einem Bahama Mama in der Hand
Märkte, Musik, Meeresrauschen – und dieses ganz besondere Gefühl von “Ich bin wirklich da”
Und ich wollte endlich meine Schwiegermutter kennenlernen nach 8 Jahren Ehe mit ihrem Sohn.
Nassau empfing mich leiser als Miami – und doch nicht weniger eindrucksvoll.
Schon beim Ankommen spürt man diesen besonderen Mix aus Karibik, Geschichte und Gelassenheit, der die Hauptstadt der Bahamas so einzigartig macht.
Ich nächtigte im Towne Hotel – einem kleinen Hotel mit viel Charakter, kolonialem Stil und Seele. Kein großes Resort, kein Trubel. Stattdessen Holzböden, helle Farben, schattige Innenhöfe – und ein Gefühl von Zuhause mitten in der Stadt.
Gleich beim Betreten des Hotels wurde ich begrüßt – nicht an der Rezeption, sondern von Max, dem Papagei des Hauses.
Mit einem herzlichen „Hello“ hieß er die Gäste willkommen und zauberte mir sofort ein Lächeln ins Gesicht.
Solche Momente kann man nicht planen – sie passieren einfach. Und genau sie bleiben in Erinnerung.
Das Towne Hotel liegt mitten in Downtown Nassau.
Pastellfarbene Kolonialhäuser, schmale Straßen, kleine Läden, Märkte und das geschäftige Leben der Einheimischen – alles direkt vor der Tür.
Besonders angenehm:
Die Anlegestelle der Kreuzfahrtschiffe ist fußläufig erreichbar. Man sieht die riesigen Schiffe im Hafen liegen, hört das Stimmengewirr der Besucher – und ist doch nur ein paar Schritte davon entfernt in ruhigeren Gassen unterwegs.


Kaum angekommen in Nassau, zog es mich direkt hinein ins erste Abenteuer.
Zwischen kolonialen Fassaden und dem geschäftigen Treiben von Downtown wartet ein Ort, der Geschichte plötzlich lebendig macht: das Pirates of Nassau Museum.
Schon von außen wirkt das Gebäude wie ein Versprechen.
Und drinnen fühlt man sich, als würde man ein paar Jahrhunderte zurück in die Zeit der Freibeuter reisen.
Das Museum ist kein stilles „Anschauen und Weitergehen“.
Man geht über Holzplanken, steht plötzlich an Deck eines Piratenschiffs, hört Kanonendonner und liest Geschichten über jene Zeit, in der Nassau als Piratenrepublik bekannt war.
Hier erfährt man:
warum Nassau einst Zufluchtsort für Piraten war
wie berüchtigte Namen wie Blackbeard lebten
wie hart, gefährlich und gleichzeitig faszinierend dieses Leben gewesen sein muss
Alles ist greifbar, nah, fast filmreif – man fühlt sich mittendrin statt nur dabei.
Ich mochte besonders, dass man nicht das Gefühl hat, durch ein klassisches Museum zu gehen.
Es ist eher wie ein Rundgang durch eine Kulisse, in der jede Ecke eine neue Geschichte erzählt.
Zwischen Schatzkisten, Karten und Schiffsteilen merkt man schnell:
Die Piratenzeit gehört hier nicht nur zur Vergangenheit – sie ist Teil der Identität von Nassau.
Für mich war der Besuch der perfekte Einstieg in die Bahamas.
Er verbindet Geschichte, Abenteuer und dieses besondere karibische Gefühl, das Nassau ausmacht.
Draußen wartete wieder die Sonne, das Meer war nur ein paar Schritte entfernt –
doch im Kopf klangen noch die Geschichten von Seefahrern, Freiheit und Gefahren nach.
Und ich wusste:
Das war erst der Anfang.
Nach den kolonialen Straßen von Nassau wartete ein kompletter Kontrast:
der Besuch im legendären Atlantis Paradise Island.
Schon bei der Ankunft fühlt es sich an, als würde man eine eigene Welt betreten.
Alles ist größer, lauter, spektakulärer – fast surreal.
Türme in warmen Farben ragen in den Himmel, Palmen säumen die Wege, und überall glitzert Wasser.
Das Casino ist riesig.
Golden schimmernde Decken, Teppiche mit Meeresmotiven, gedämpftes Licht und dieses permanente Klingen der Spielautomaten. Menschen aus aller Welt sitzen an den Tischen, konzentriert, hoffnungsvoll, entspannt.
Ich bin langsam hindurchgeschlendert, habe beobachtet, gestaunt –
und gemerkt:
Hier geht es nicht nur ums Spielen, sondern ums Erlebnis.
Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, ist die hoteleigene Unterwasserwelt.
Zwischen den Gebäuden erstrecken sich riesige Lagunen und Aquarien, in denen:
Rochen lautlos durchs Wasser gleiten
Haie ihre Kreise ziehen
tropische Fische in allen Farben schimmern
Man läuft über Brücken, durch Tunnel, vorbei an Becken –
und hat ständig das Gefühl, Teil eines gigantischen Aquariums zu sein.
Diese SeaWorld-ähnliche Anlage ist kein Extra, sondern integraler Bestandteil des Hotels.
Man begegnet dem Meer auf Schritt und Tritt.
Trotz all der Größe verliert Atlantis nie ganz den karibischen Charme.
Zwischen Luxus, Wasserparks, Lagunen und Architektur bleibt immer dieses Gefühl von Urlaub – warm, sonnig, leicht.
Für mich war der Besuch wie ein kurzer Blick in eine andere Realität:
eine Mischung aus Las Vegas, Wasserpark und tropischem Traum.
Ob man dort wohnt oder nur zu Besuch ist –
Atlantis Paradise Island ist ein Ort, den man gesehen haben muss, um zu verstehen, warum er so viele Menschen fasziniert.
Als ich später wieder zurück nach Nassau fuhr, dachte ich:
Manchmal reicht ein Nachmittag, um eine Reise um ein ganzes Kapitel reicher zu machen.
Am nächsten Morgen hieß es: Leinen los.
Ein Boot, das sanft im Hafen schaukelte, salzige Luft, Sonne auf der Haut – und das Gefühl, dass heute etwas Besonderes wartet.
Unser Ziel: Rose Island.
Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis.
Das Wasser wechselte seine Farbe von tiefem Blau zu leuchtendem Türkis, kleine Inseln tauchten am Horizont auf, und der Alltag blieb mit jeder Welle ein Stück weiter zurück.
Und dann waren sie da – die Stars der Insel.
Die schwimmenden Schweine von Rose Island.
Sie kamen neugierig ans Boot, paddelten durchs Wasser, ließen sich streicheln und wirkten dabei vollkommen entspannt.
So skurril es klingt – es ist einer dieser Momente, in denen man lacht, staunt und denkt:
Das kann sich niemand ausdenken.
Abseits der Schweine zeigte Rose Island ihre stille, fast magische Seite.
Kleine Buchten mit kristallklarem Wasser, weicher Sand, Palmen, die sich im Wind wiegen.
Das Meer war so klar, dass man jeden Stein am Grund sehen konnte.
Ich ging barfuß durchs Wasser, ließ mich treiben und dachte:
Genau deshalb reist man.
Irgendwann meldete sich der Hunger – und auch hier enttäuschte Rose Island nicht.
Frisch zubereitetes Essen, unkompliziert, karibisch, voller Geschmack.
Fisch, der nach Meer schmeckt
Beilagen, die nach Sonne schmecken
kalte Drinks, die perfekt zur Hitze passen
Alles ganz entspannt, ohne Eile.
Man sitzt zusammen, lacht, schaut aufs Meer – und vergisst die Zeit.
Dieser Ausflug war mehr als nur ein Programmpunkt.
Er war Freiheit, Leichtigkeit und pures Staunen.
Rose Island ist einer dieser Orte, die nicht laut sein müssen, um unvergesslich zu sein.
Man fährt zurück mit Salz auf der Haut, Sonne im Herzen – und dem Gefühl, etwas erlebt zu haben, das man nie vergisst.
Der Moment, auf den alles hinauslief:
das erste Kennenlernen meiner Schwiegermutter.
Es war kein großes Willkommen mit vielen Worten.
Kein Spektakel.
Nur Nähe. Wärme. Und dieses stille Verstehen, das keine Sprache braucht.
Sie empfing mich mit offenen Armen –
warm, herzlich, voller Gefühl.
In ihren Augen lag so viel Geschichte, so viel Liebe, so viel Leben.
Ich spürte sofort:
Hier bin ich nicht einfach Besuch.
Hier bin ich Familie.
Ein paar Tränen flossen.
Nicht aus Traurigkeit –
sondern aus Berührung.
Aus Dankbarkeit.
Aus dem tiefen Gefühl, dass manche Begegnungen genau zur richtigen Zeit passieren.
Inmitten all der karibischen Farben, des Meeresrauschens und der Sonne wurde mir klar:
Diese Reise war nie nur ein Abenteuer.
Sie war ein Weg.
Ein Zusammenführen.
Ein Stück Herz, das seinen Platz gefunden hat.
Und in diesem Moment wusste ich:
Alles davor war schön.
Aber genau dafür bin ich gekommen.
Reisen führen nicht nur an neue Orte, sondern oft auch tiefer ins eigene Leben.
Wenn du mehr über meine persönliche Geschichte und meine Ehe mit einem Jamaikaner lesen möchtest, dann begleite mich gerne hier weiter:
👉 www.barfussinjamaika.de
Nach all den Abenteuern, nach dem Staunen über Inseln, dem Lachen, den Begegnungen –
kam der Moment des Abschieds.
Die Bahamas ließen mich nicht einfach gehen.
Sie gaben mir etwas mit:
Wärme. Nähe. Und dieses stille Gefühl von Verbundenheit, das bleibt, auch wenn man weiterzieht.
Als das Flugzeug wieder Richtung Miami abhob, fühlte sich alles anders an als beim ersten Mal.
Nicht leichter – sondern tiefer.
Miami empfing mich erneut mit seinem Rhythmus, seinen Farben, seinem Leben.
Doch ich kam verändert zurück.
Ruhiger. Dankbarer. Mit einem Herzen, das ein Stück gewachsen war.
Manchmal braucht es genau diesen Weg:
erst hinaus in die Welt –
und dann zurück an einen Ort, den man schon kennt,
aber plötzlich neu sieht.
Und so begann mein zweites Kapitel in Miami.
Leiser vielleicht.
Aber voller Bedeutung.

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Angelika Shakes
Angelika Shakes
die Frau hinter der Webseite Die Welt ruft.
Verheiratet auf Jamaika, aktueller Wohnort zusammen mit meinem Mann Kitzbühel/Austria.
Ich verhelfe reiselustigen Menschen auf der Suche nach individuellen und authentischen Reiseerlebnissen zu unvergesslichen Erinnerungen mit meinen teils aus erster Hand stammenden Reiseempfehlungen.