Ein persönlicher Reisebericht
Miami hat mich schon beim ersten Atemzug eingefangen. Dieser Mix aus warmem Wind, salziger Meeresluft und dem leisen Rauschen des Atlantiks fühlt sich an wie ein Versprechen:
Hier beginnt etwas Besonderes.
Ich wohnte nur wenige Schritte vom Strand entfernt, mitten in Miami Beach – dort, wo die Tage leicht und die Nächte elektrisierend sind. Schon am Nachmittag spürte man die Vibration dieser Stadt, aber erst wenn die Sonne im Meer versinkt, zeigt Miami sein wahres Gesicht.
Sobald es dunkel wurde, zog es mich automatisch zum Ocean Drive.
Es ist, als betrete man eine leuchtende Bühne:
Die legendären Art-Déco-Gebäude glühen in Türkis, Pink und Electric Blue.
Musik schwappt aus den Bars wie warme Wellen.
Kellner locken mit Happy-Hour-Cocktails, und irgendwo brutzelt Seafood auf dem Grill.
Menschen lachen, tanzen, beobachten – oder werden beobachtet.
Ich schlenderte einfach los. Ohne Ziel.
Miami ist am schönsten, wenn man sich treiben lässt.
Der Ocean Drive ist nicht einfach nur eine Straße.
Er ist ein Gefühl, eine Mischung aus Freiheit, Sommer und diesem unbeschreiblichen „Ich bin genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort“-Moment.
Mein persönlicher Spaziergang durch Kultur, Musik & Lebensfreude
Little Havana ist kein Stadtteil, den man einfach besucht.
Man taucht ein.
Und genau so fühlte es sich an, als ich zum ersten Mal die Calle Ocho entlangging – wie ein kleiner Sprung über das Meer, direkt hinein in kubanische Lebensfreude.
Schon beim Ankommen wehte mir dieser typische Duft entgegen:
ein Mix aus Kaffee, Tabak, frittierten Snacks und warmem Asphalt.
Ich wusste sofort – hier ist Miami anders.
Hier schlägt das Herz langsamer, wärmer, lauter.
Mein persönliches Erlebnis zwischen Wolkenkratzern, Musik und Panorama-Ausblicken
Miami ist eine Stadt der Kontraste – und nirgends spürt man das deutlicher als in Downtown. Schon wenn man aus Richtung South Beach kommt, sieht man die Skyline wie ein Versprechen am Horizont stehen: gläsern, modern, lebendig.
Ich liebe diesen Moment, wenn man mitten in Downtown steht, die warmen Böen zwischen den Hochhäusern spürt und das Gefühl hat, dass die Energie der Stadt direkt durch einen hindurchfließt.
Sobald ich Richtung Bayside gehe, wird Miami weicher. Warmer. Bunter.
Bayside ist ein Ort, an dem alles gleichzeitig passiert:
Straßenmusiker spielen Reggae oder lateinamerikanische Rhythmen,
Boote kommen und gehen,
Menschen trinken bunte Cocktails mit kleinen Schirmchen,
Möwen kreisen über dem Wasser,
und irgendwo duftet es immer nach frischem Seafood.
Ich habe dort einfach eine Weile gesessen, auf einer der Bänke direkt am Wasser, und die Boote beobachtet. Die Kombination aus Musik, Meer und der Skyline im Hintergrund ist ein Gefühl, das man schwer beschreiben kann – man muss es erleben.
Nur ein paar Schritte weiter steht es: das Hard Rock Café Miami, direkt am Wasser gelegen wie ein Treffpunkt für Weltenbummler.
Ich ging hinein und wurde sofort von dieser typischen Atmosphäre empfangen:
Rockmusik, die man irgendwie schon immer kennt
Gitarren und Outfits hinter Glas
Leute aus allen Ländern der Welt
Burgerduft in der Luft
Ich bestellte mir einen klassischen Hard Rock-Burger und genoss den Blick nach draußen – auf das Wasser, die Boote und die vorbeiziehenden Menschen.
Es hat etwas Ruhiges und zugleich Aufregendes.
Ein Mix aus Urlaub, Freiheit und einem Hauch Americana.
Und dann war da noch das Riesenrad.
Schon von weitem sah ich die weißen Gondeln, die langsam über den Hafen aufstiegen.
Ich wusste sofort: Da muss ich rauf.
Als ich schließlich in der Gondel saß, hob sich die Stadt mit jedem Meter ein Stück weiter über den Alltag hinaus.
Von oben sieht Miami aus wie ein Gemälde:
das Türkis des Wassers,
die Hochhäuser wie glänzende Spiegel,
die winzigen Boote, die Linien ins Meer zeichnen,
das sanfte Rosa des Himmels im Sonnenuntergang.
Ich saß einfach still da, schaute hinaus und fühlte mich für einen Moment schwerelos.
Miami hat viele schöne Seiten – aber diese Aussicht gehört zu meinen liebsten Erinnerungen.
Die Skyline von Miami ist mehr als eine Ansammlung von Gebäuden – sie ist ein lebendiges Kunstwerk, das sich je nach Tageszeit verändert.
Schon wenn man sich Downtown nähert, wirkt sie außergewöhnlich: gläserne Türme, die das Sonnenlicht einfangen, moderne Linien, die sich wie eine Silhouette in den Himmel schneiden, und dazwischen dieses unendliche Blau von Himmel und Wasser.
Am beeindruckendsten ist sie jedoch im Abendlicht.
Wenn die Sonne langsam hinter den Hochhäusern verschwindet, beginnt Miami zu glühen. Die Skyline leuchtet in Gold, Rosa und tiefem Orange – ein Schauspiel, das förmlich fesselt.
Und sobald die Nacht hereinbricht, verwandelt sich alles in ein funkelndes Lichtermeer.
Es fühlt sich an, als würde die Stadt atmen, als würde sie in Neon und Energie pulsieren.
Ob vom Bayside Marketplace, vom Riesenrad, vom Brickell-Drive oder vom Boot aus:
Die Skyline von Miami zieht einen in ihren Bann – jedes Mal aufs Neue.
Mein persönlicher Eindruck vom südlichsten Punkt der USA
Key West ist kein Ort, den man einfach besucht.
Key West ist ein Gefühl – warm, frei, ein bisschen verrückt und voller Farben.
Schon die Fahrt dorthin über den berühmten Overseas Highway fühlt sich an wie ein Abenteuer: Meilenweit nur Wasser, Sonne und dieser unendliche Horizont.
Als ich ankam, wusste ich sofort:
Hier ticken die Uhren anders.
In Key West verschmilzt die Karibik mit Amerika.
Pastellfarbene Häuser, Palmen, Hühner, die seelenruhig über die Straßen spazieren, dazu eine warme Brise, die nach Salz und Urlaub duftet.
Man spürt sofort diese besondere Gelassenheit, die Key West so einzigartig macht.
Hier hat niemand es eilig – und das steckt an.
Die Duval Street ist das Herz von Key West:
Bars mit Live-Musik
kleine Boutiquen
farbenfrohe Häuser
Restaurants mit frischem Seafood
und Menschen, die einfach nur genießen
Ich schlenderte ohne Ziel entlang, ließ mich treiben – genau so muss man Key West entdecken.
Jeder Block hat seinen eigenen Charakter, jede Ecke erzählt eine Geschichte.
In Key West braucht man kein Auto.
Man mietet:
ein Golfcart
ein Fahrrad
oder man geht zu Fuß
Das macht die Insel so entspannt.
Kein Stress, kein Lärm – nur Sonne, Palmen und dieser leichte Wind.
Schon beim ersten Bissen war mir klar, warum dieser Kuchen Kultstatus hat.
Der Geschmack ist frisch, sauer, cremig – perfekt ausbalanciert und alles andere als künstlich süß.
Der echte, klassische Key Lime Pie besteht aus nur wenigen Zutaten – und genau das macht ihn so besonders:
echte Key Limes (kleiner, aromatischer, intensiver als normale Limetten)
gesüßte Kondensmilch
Eigelb
ein knuspriger Graham-Cracker-Boden
oben eine leichte Haube aus Schlagsahne (kein Baiser)
Kein Schnickschnack.
Keine moderne Interpretation.
Einfach Tradition.
Ich saß mit meinem Stück Kuchen draußen, die Sonne im Gesicht, eine leichte Brise in der Luft –
und dieser erste Löffel fühlte sich an wie Key West selbst:
entspannt, ehrlich, ein bisschen frech und absolut unvergesslich.
Kermit’s Key Lime Pie ist kein Dessert.
Es ist ein Ritual.
Und für mich gehört er genauso zu Key West wie der Sonnenuntergang am Mallory Square.
Key West muss kein mehrtägiger Trip sein.
Viele Reisende – und auch ich habe es so erlebt – entscheiden sich für einen Tagesausflug von Miami oder Fort Lauderdale. Und genau das macht diesen Ort so besonders:
Man fährt morgens los und steht wenige Stunden später mitten in der Karibik.
Die gängigste Variante ist eine geführte Tagestour:
Abholung frühmorgens in Miami / Miami Beach
Fahrt über den legendären Overseas Highway mit seinen endlosen Brücken
Ankunft in Key West am späten Vormittag
4–5 Stunden Freizeit auf der Insel
Rückfahrt am frühen Abend
Diese Zeit reicht überraschend gut, um:
die Duval Street entlangzuschlendern
am Southernmost Point ein Foto zu machen
durch die bunten Straßen zu laufen
einen Key Lime Pie zu genießen
oder einfach nur das besondere Lebensgefühl aufzusaugen
Ein Tagesausflug nach Key West ist ideal, wenn du:
wenig Zeit hast
Miami als festen Standort nutzt
einen ersten Eindruck von Key West gewinnen möchtest
Karibikflair erleben willst, ohne umzuziehen
Natürlich ersetzt ein Tag nicht alles –
aber er reicht, um sich zu verlieben.
Nach einer intensiven Woche in Miami Beach, Neonlichtern, Ocean Drive und warmen Nächten war meine Reise noch lange nicht zu Ende.
Von hier aus ging es weiter – über das türkisfarbene Meer hinweg auf die Bahamas.
Dorthin, wo die Tage leiser werden, das Leben langsamer atmet und persönliche Begegnungen im Mittelpunkt stehen.
Ein ganz anderes Kapitel.
Nicht weniger bewegend – nur anders.
👉 Im nächsten Beitrag erzähle ich von meiner Zeit auf den Bahamas, von Familie, Nähe und dem Gefühl, plötzlich nicht mehr nur unterwegs, sondern angekommen zu sein.
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Angelika Shakes
Angelika Shakes
die Frau hinter der Webseite Die Welt ruft.
Verheiratet auf Jamaika, aktueller Wohnort zusammen mit meinem Mann Kitzbühel/Austria.
Ich verhelfe reiselustigen Menschen auf der Suche nach individuellen und authentischen Reiseerlebnissen zu unvergesslichen Erinnerungen mit meinen teils aus erster Hand stammenden Reiseempfehlungen.